nirgendwie Weiter

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Ausstellung  „Nirgendwie Weiter“ -
Möglichkeiten und Unmögliches in der Kunst heute

 

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
BrindlArt
Burkhard Cürten
Willi Dirx †
Olaf Engel
Manfred Feddersen
Petra Frixe
Marianne Gehrckens †
Silke Hammacher
Barbara Held/Boris Meißner
Doris Hommes
Michael Kemmerich
Sabine Kremer
Brigitte Kurzrock †
Birgit Litsch
Ute Nova
Doris Oberschachtsiek
Brigitte Oelze
Christiane Püttmann
Enrique Rabasseda
Bernhard Reiffers
Birgit Reinhardt
Annette Schulze Lohoff
Lüder Seedorf
Sybille Spelsberg
Tatiana Stroganova
Ulrich Wiegand-Laster
Virginia Wiskow
Zouber Yousiph

Der Internetkatalog
 

B r i n d l A r t                 www.experimentalkunst.com

HYPOTHETISCHE AUFEINANDERFOLGE VON EREIGNISSEN, DIE ZUR BEACHTUNG KAUSALER ZUSAMMENHÄNGE KONSTRUIERT WIRD
Diskurs, methodisches Fortschreiten – Intuition, ahnendes Erfassen
Malerei – Sprache – Klänge im wechselnden Rhythmus und systematischen Gleichklang.

Im Rahmen eines vorbereiteten Ambientes (Leinwand als Bildträger, Farben, Gegenstände, Schreibmaschine auf Tisch, Stuhl, Flöte …)experimentiert BrindlArt mit Farben, Klängen und Sprache.
Frontale Ansichten, auch Gegensätze im Gedränge menschlicher Ausdrucksformen.

Die Wirkung wird durch unregelmäßiges Zusammenwirken von Mensch, Klang, Farbe, Gegenständen und Sprache entfaltet. Der  Mensch beeinflusst die Form seines Ausdrucks durch aktives Handeln und die Fähigkeit, neue Szenarien zu entwickeln. Verstand, Gedanken, Bewusstsein, Ideen, sie sind.

Klänge, Geräusche, Farbe, Striche, absurde Texte und Sprache erzeugen neue Muster visueller Hirnaktivität.

In dieses Szenario bindet sich der Künstler langsam ein und arbeitet vor Ort bildnerisch an der Leinwand und literarisch auf und an der Schreibmaschine.
 

B u r k h a r d C ü r t e n                  www.artburg.de

Nirgendwieweiter,
so sagt man heiter
und der Mensch, der es denkt,
erkennt, was den Künstler bedrängt.
Will er malen, erstarrt Farbe und Form,
ist er zugange, beginnt es schon.
Geht er online surfen indes, so virtuelle
stellt sich eine Frage auf der Stelle.
Die Frage nach realer Distanz,
nach technischem oder trendigem Firlefanz.
Und doch, und ei wie fein,
Dateien gebeamt, auf das Gebilde, mein;
Formen belebt, multiples entsteht,
Malerei nicht erstarrt, so wie Musik vergeht.
Maler, führ er den Pinsel zur Palette;
Notebook, Beamer, auf, auf zum Ballette !
Pixel und Bits im Rausch, Farben im Reigen,
Beam-up-art, das will ich Euch zeigen,
und fühl ’s wie sonst noch nie,
ich weiß es genau, ich bin ein Genie

Nieweiterso!
Burghard Cürten
1965 geboren in Hückeswagen
1968 erste künstlerische Ausdrucksversuche,
"das Urknäuel " 1971-82regelmäßige Teilnahme am Kunstunterricht der St.Antonius Grundschule und Realschule in Wipperfürth
1991-2002 Austellungen in Wipperfürth, Köln, Bonn,
Bergisch-Gladbach, Rüdesheim
2002 -Barmer Bienale „Künstlerinnen und Künstler gratulieren"/ www.gratulatur.de
-  Einweihung des Kulturpunkt, Wipperfürth (G)
- „72-Stunden Kunst ",ehem. Huppertsbergfabrik, Wuppertal,(G)
- „Zuwachsrate X ",BBK-Ausstellung der neuen Mitglieder, Wuppertal (G)
- „Kunst im Glaspalast ",Verd.i ,Wuppertal (G)
2003 -Durchführung und Teilnahme an „kunstfluss wupper "

W i l l i D i r x †

Ausstellungen im In-und Ausland
1959 "Deutsche Illustratoren der Gegenwart " von E.Hölscher
1963 Von der Heydt-Preis der Stadt Wuppertal
1964 Aluminium-Relief "Mensche im Gespräch " im
Fußgänger Tunnel Alter Markt in Wuppertal Barmen
1965 Ehrenurkunde der internationalen Buchkunstausstellung in Leipzig
1966 Illustrationen zu "die Wupper " von Else-Lasker-Schüler
zur Eröffnung des neuen Schauspielhauses plastische Arbeiten und Glasfenster für Kirchen
1982 Gestaltung des Pilgerportals der Basilika in Kevelaer
1987 "Im Unterwegs Zuhaus "Veröffentlichung ausgewählter Arbeiten mit Texten von Josef Lambertz
2000 Wanderausstellung und Bildermappe
"Menschenbilder " mit 26 religiösen Motiven ausgewählt von Wilhelm Böhm
seit 1951 Studienreisen mit Ruth Dirx nach Frankreich, England, Spanien, Portugal, Osteuropa und USA

9.10.2002 gestorben in Wuppertal
Nov.2002 Ausstellung "Lebensspuren " mit Hinterglasbildern,,
Zeichnungen und Grafiken aus fünf Jahrzehnten
beim kath.Bildungswerk in Wuppertal
Feb.2003 Ausstellung in der Citykirche Elberfeld -Illustrationen zu
"die Wupper " (Else Lasker-Schüler)

1917 geboren in Recklinghausen
1937 Abitur in Duisburg
seit 1934 Holzschnitte und Zeichnungen, angeregt durch den
Expressionismus
1935-37 Bildhauerkurse bei Karl Ehlers in Duisburg
ab 1937 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei
Prof.Kersting, Fach Grafik; freundschaftliche Beziehung zu Otto Pankok und Alfred Kubin
1939-45 Soldat
1945 Umzug nach Wuppertal, verheiratet mit Ruth Dirx
freiberuflich als Grafiker und Illustrator tätig.
Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften.
Buchillustrationen zu Graham Green, Tolstoj, Dostojewski, Böll.

seitenanfang
O l a f  E n g el                                       engola@web.de

*1967 Versmold
Seit 1989 Wuppertal
1989-1997 Philosophiestudium
Bergische Universität Wuppertal
Seit 1988 Kunstentwicklung (privat, Autodidakt)
Seit 1997 zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland
Gründung des Labors für Malerei
In der Freizeit tätig als Web-Entwickler.
www.engelkunst.de

Ausstellungen (Auswahl):
1996:Gruppenausstellung
Kulturakademie Schlo .
Radochów (Polen)
Januar 1999:–Fragaria; Backstubengalerie, Wuppertal
Feb./März 2000:–Begegnungen -regioArte, Barmer Kunsthalle, Wuppertal (k)
5.-7.Mai 2000:Messe für junge Kunst, Leipzig Juni/Juli 2001:–Neuer Realismus Schloss Arenfels, Bad Hönningen
Feb./März 2003:–Eisen Himmel Rost, Backstubengalerie Wuppertal

Nirgendwie weiter.
Wer findet sich irgendwo nirgendwie zurecht?–
Der Maler geht aufs Glatteis seiner Farben –
kommt er zurecht? Oder geht auch er im
nirgendwie verlogen?
Immer bleibt die einzige Chance: Alles zu gehen!

Olaf Engel,  Skyriss, 2002

100 x 70cm,Öl auf Leinwand

M a n f r e d F e d d e r s en                   info@mfeddersen.de

1950 geboren in Bredstedt, Nordfriesland
1974 -79 Studium an der Hochschule für Kunst u. Musik Bremen
1980 -82 Studium Universität Oldenburg
1987 -92 arbeitet als freischaffender Künstler in Furth im Wald und Runding, Ostbayern
seit 1992 lebt und arbeitet in Solingen und Wuppertal
Seit 1986 zahlreiche Einzelausstellungen und Beteiligungen an Gruppenausstellungen im In-und Ausland.
Bilder und Zeichnungen in öffentlichem und privatem Besitz.

Mitglied der Bergischen Kunstgenossenschaft (BKG).

Die Poesie der Anfangsbedingungen fasziniert uns heute da, wo wir die Vision von Endbedingungen verloren haben, und das Chaos nimmt Besitz vom Ort des negativen Schicksals. Die Fremdheit des fremden Anziehungspunktes ist nur eine Metapher, die radikale Fremdheit liegt in der rätselhaften Dualität der Welt und im Unerbittlichen Widerspruch (von unserem Willen und seinem Verlust), der die unzerstörbare Illusion aufrechterhält. Das Schicksal ist die ekstatische Figur der Notwendigkeit. Das Chaos ist nur eine Metastasenfigur des Zufalls. Die chaotischen Prozesse sind von einer zufälligen und statistischen Ordnung und gipfeln in einer verborgenen Struktur fremder Beziehungspunkte. Das alles hat nichts zu tun mit dem so wichtigen Begriff des Schicksals, dessen Abwesenheit sich in der Tat schmerzlich bemerkbar macht. Diese Abwesenheit des Schicksals ist schuld daran, dass sich die Dinge immer mehr und in jeder Weise vermehren und wuchern, das Fehlen einer zwingenden Lösung ist das, was die aleatorische Äquation des Chaos wuchern lässt.
Aus Jean Baudrillard,„Weder Zukunft noch Ende "

Manfred Feddersen,  Die Poesie des Anfangs, 2003

30 Stelen je 210 x 30cm; Öl, Bitumen, Lack, Öl-Pastell, Wachs, Folie, Leinwand und Holz

Foto: privat
 

P e t r a F r i x e

Farbe Fläche Raum ungebunden bewegt erweitert begrenzt gemalt gekratzt geschichtet ausgedehnt vibrierend transparent verdichtet zerlaufen, Zeichen Spuren Fragmente Wasser Land Horizont, vielleicht...
In meiner Malerei, beschrieben in den o.g. Kategorien, Eigenschaften und Bezeichnungen, gibt es kein bestimmtes Rezept. Meine Bilder entstehen meist spontan, manchmal aber auch konzeptionell. Bei der Arbeit an einem Bild entdecke ich mich selbst oft wieder neu, die Ergebnisse sind stets abhängig von der Welt, die ich gerade in mir trage.

Petra Frixe, ohne Titel, 2003

60 x 80cm, Acryl auf Leinwand

1958 in Wuppertal geboren
Studium Kommunikationsdesign an der Universität Wuppertal,
Schwerpunkt Freie Grafik/Illustration bei Prof.Gerd Aretz und
Prof.Will Sensen Studienaufenthalte in Italien, Frankreich und Spanien
1992 Diplom,seitdem freischaffend tätig, Ateliergemeinschaft
1993 Lehrauftrag für Druckgrafik an der Universität Wuppertal
1993 1.Förderpreis der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Wuppertal
2.Preis im GEFA-Kunstwettbewerb
lebt und arbeitet in Wuppertal

Mitgliedschaften: bbk, regioArte vor Ort.e.V.

Gem.Ausstellungen/Beteiligungen
1993 "Kunst auf der Talsohle ",Wuppertal
1994 "Experimente ",Galerie beim Büdlhauer, Aigen/Schlägl, Österreich
"Zeichen, Spuren, Fragmente ",Galerie Basiner, Schwelm
"30 x 30 ",Galerie Palette, Wuppertal
1995 "Will Sensen und seine Schüler ",Von der Heydt-Museum, Wuppertal
1997 "Will Sensen und seine Schüler ",Ausstellung und Demonstration druckgrafischer Techniken, Rathaus
Kaarst, Kulturamt der Stadt Kaarst
1998 "Lautmalerei ",Jahresschau Wuppertaler Künstler, Von der Heydt-Museum "Waldvisionen ",anlässlich der Wuppertaler "Waldwochen ",Schloss Lüntenbeck, Wuppertal'
2001 "TU,WAS DU WILLST ", regioARTE Bergisch Land
 

M a r i a n n e G e h r c k e n s †

Musikausbildung in Dresden.Seit 1956 Malerei, Graphik,
Plastik:Folkwangschule Essen, Akademie Trier, Luxembourg, Paris, Salzburg, Düsseldorf.

Gruppenausstellungen (Auswahl)
Große Kunstausstellung NRW Düsseldorf 1985,´86,´87,´88
Landesausstellung bbk bergischland, Gedok (Gruppe Wuppertal): Düsseldorf, Schwelm, Wuppertal
Jahresausstellung:Düsseldorfer Künstler 1984,´85,´86,´87,´89

Einzelausstellungen (Auswahl)
1976 Galerie Glatow Düsseldorf
1977 Museum Gladbeck Schloß Wittringen
1978 Galerie Heidhof Remscheid
Galerie Metzner Hamburg
1979 Galerie Ingrid Henkel Essen
Galerie Kunstgebiet Wesel-Friedrichsfeld
1980 Galerie 25 Essen -Museum Dorsten Lembeck
1982 Galerie Christel Schüppenhauer Essen
1984 Galerie Bad Waldliesborn Lippstadt
1985 Museum Abtei Liesborn Wadersloh-Lippstadt
1986 Künstlerverein Malkasten Düsseldorf-Grafik
1987 Emschertal-Museum Schloß Strünkede Herne
1988 Städt.Galerie Museum Gladbeck
1989 Aalto-Theater Essen
1990 Gallerie 33 Helmstedt städ.Galerie Schloß Oberhausen

"Es ist heute möglich, daß die Klangwelt eine Synthese eingehen kann mit der Erscheinungswelt." Paul Klee,1932

Marianne Gehrckens, ohne Titel,1987
155 x 100cm, Erdfarben auf Leinen


 

S i l k e H a m m a c h er


geboren am 13.04.69 in Wuppertal
1988 Abschluss des Fachabiturs.
Anschließend folgte ein einjähriger Aufenthalt in Vancouver.
Die Ausbildung zur staatlich geprüften Keramikerin, an der Fachschule für Keramik in Landshut, wurde 1994 mit Auszeichnung bestanden.
Seit 1995 Mitglied in der Ateliergemeinschaft "Werktor 3".
In Wuppertal, seitdem tätig als freischaffende Keramikerin.

Ausstellungen
Galerie "Tonland ", Wuppertal
"Taste ", Mettmann
"Manufactum ´97 ", Hamm
"Zuwachsrate X ", Wuppertal
"Galerie Gerbade ", Solingen
 

Silke Hammacher, Was für die Raube das Ende ist..., 2002, 290 x 80 x 40cm
..ist für den Schmetterling der Anfang, 2002, 270 x 100 x 60cm

Holz, Papier, Keramik

Eine Metamorphose vollzieht sich in den Hohlräumen eines nicht fahrtüchtigen Bootes, wenn es "nirgendwie weiter" zu gehen scheint, geht es dennoch weiter, wenn auch anders als von uns geplant. Nichts ist beständiger als der Wandel. Alles ist in Bewegung.
 

B a r b a r a H e l d /B o r i s M e i ß n er              artattacks@gmx.net

ausgehend von Erfahrungen der Mobilität, Mobilisierung, Mobilmachung Globalisierungskritik: "eine andere Welt ist möglich " Im Zwischenraum von nicht mehr und noch nicht sich an das Kommende erinnern.
Das Abwesende schimmert im Anwesenden auf  Clownen (der Clown), Listen (die List) Teilhabe an ästhetischen Prozessen ermöglichen Memento mori, Gedenke des Todes Metanoia das Umdenken, Gewinnung einer neuen Weltsicht Relaisstationen auf fünf Kontinenten Respekt und Schutz für kulturelle Minderheiten:  Gesellschaft für Bedrohte Künste Kunst: frei, satirisch und poetisch

Barbara Held, Boris Meißner, ART ATTACKs 2003, Mobilmachung

 

Barbara Held
1953 in Nürnberg geboren
1972-79 Studiengang Ev.Theologie
1985-89 Kunst/Pädagogik/Design,
Gesamthochschule Wuppertal
seit 1987 als freischaffende Künstlerin tätig

 

Boris Meißner
1944 geboren
1982-89 Künstlergruppe INFLATION
1996 Künstlergruppe "trois "
1997-98 Kunst-en Kultuuring Inter-Nationaal, Belgien
Inszenierungen von Performances, tableaux vivants, Ton- und Metallplastiken, Assemblagen, Fotofrottagen,  Installationen, Buchobjekte, Collagen

 

D o r i s H o m m es

Doris Hommes,geboren1958
Seit 1992 intensive künstlerische Tätigkeit, autodidaktisch und als Teilnehmerin in verschiedenen Kunstseminaren
1998 –2000 Mitglied im Frauenkunstforum Süd-Westfalen
Seit 1998 Mitglied in der Künstler/innengruppe Kunstraum, Ennepetal
Seit 2001 Mitglied im bbk – bergischland

Teilnahme an verschiedenen Gruppenausstellungen und
1999/2000/2002 Teilnahme an der Hütten- und Höhlenkunst, Ennepe-Ruhr-Kreis
2001 Einzelausstellung in der Schlosskapelle Martfeld, Schwelm
Teilnahme an der regioArte „tu was du willst ",Museum Baden
2002 Teilnahme bei der Kunst im Maisfeld, Leichlingen
Gruppenausstellungen der Gruppe Kunstraum in Vilvoorde/Belgien und Nottingham/England
2003 Teilnahme bei den Kunstprojekten „NatureArteEN "
und „Kunstfluss Wupper "

Gedanken zu meinen Collagen „Schwarz -Weiss -Rot -Tot "
Schwarz –Farbe der Trauer, der Unendlichkeit, der Leere – nirgendwie weiter Weiss – Farbe des Lichtes, des Universums, der Kälte – immer weiter Rot –Farbe der Liebe, des Feuers, der Energie – immer wieder weiter To t –Endzustand in der Unendlichkeit – nirgendwie

Doris Hommes, Rot, aus der Serie Schwarz -Weiss -Rot -Tot, 2003

Collagen, Fotoposter, Acryl


 

M i c h a e l K e m m e r i c h              michael.kemmerich@telebel.de

geb.:2.4.57 in Wuppertal
Fachoberschule für Gestaltung 1973 -75
Studium Visuelle Kommunikation 1975 -79
Mitglied im Bundesverband bildender Künstler

Austellungen (Auszug):
1992 Kunst auf der Talsohle (Gemeinschaftsausstellung)
2000 Einzelausstellung Chicano in Wuppertal
2001 Einzelausstellung „Schönheit in Waffen " in einer leerstehenden Kirche in Wuppertal
2001 regioArte „Tu,was du willst..."
(Gemeinschaftsausstellung) Stadtsparkasse
Wuppertal, Aufnahme in den die Ausstellung begleitenden Katalog.

2001 Einzelausstellung Rathaus Wuppertal Elberfeld
„Landschaftsaerosionen "
2002 Einzelausstellung Chicano in Wuppertal
„Landschaftsaerosionen II "
2002-03 Mitarbeit am Projekt „kunstfluss wupper "

Barrows Boys
John Barrow, Zweiter Sekretär der englischen Admiralität, startet 1816 ein Entdeckungsprogramm, bis heute nur vergleichbar mit dem Mondlandungsprogramm. Die Leidenschaft, die den Bürokraten beseelt: die weissen Flecke der Weltkarten zu füllen. In teilweise absurden Expeditionen an die Enden der damals bekannten Welt, werden Männer und Material verschlissen. John Franklin, Mungo Park, Edward Parry und James Ross gehörten zu den Leuten, die angetrieben durch den Ehrgeiz John Barrows, nirgendwie weiter gingen, als ihre damaligen Berufskollegen.
Grenzgänger zwischen wahrem Enthusiasmus und bravourösem Scheitern, welches nicht ausbleibt bei der Suche nach: Nirgendwie Weiter

Michael Kemmerich, Barrows Boys,2002

150 x 150cm, Acryl auf Leinwand


 

S a b i n e K r e m er                    SKremer-Huter@t-online.de

1982 –1983 Freie Akademie Wuppertal
1986 Beitritt zum Berufsverband Bildender Künstler
1993 Herausgabe des Buches „Das blaue Orthogon " in Zusammenarbeit mit A.F.Teschemacher
1994 Auflage eines 1.Mappenwerkes „Variationen " 
1996,97,98 Teilnahme an der Art Multiple, Düsseldorf
1997 Kunstmesse Innsbruck
1998 Teilnahme am Internationalen Fax Art Project
1998 Lineart, Internationale Kunstmesse, Gent, Belgien
1999 Kunstmarkt Düsseldorf
seit 2001 Vorstandsvorsitzende des BBK Bergisch Land


Einzelausstellungen (Auswahl)
1988 Galerie Dickel, Wuppertal
1990 Galerie Moering, Wiesbaden
1992 Galerie Preutenborbeckshof, Essen
1992 Galeria, Wuppertal
1993 Galerie arche nova, Hannover
1995 Galerie CBB, Wuppertal
1996 Galerie Arte blanca tejedor, Madrid
2000 Galerie Janzen, Schwelm
2001 Galerie 5ünf Sinne, Halle
2002 Turmgalerie, Helmstedt
2003 Galerie Büsch, Berlin
2003 Fuhlrottmuseum, Wuppertal
 

Gruppenausstellungen (Auswahl)
1986 Bergische Kunstausstellung, Solingen
1987 Ausstellung des BBK, Von der Heydt Museum, Kunsthalle Barmen, Wuppertal
1989 Galerie Palette, Wuppertal
1995 Galerie Delannoy, La Garde – Freinet, Frankreich
1997 Premier Salon dÀrt Contemporain, Bourgueil, Frankreich
1999 Galerie 5ünf Sinne, Halle
2000 Salon dÀrt Contemporain, Abbaye de Bourgeiul, Frankreich
2002 EN – Kunst, Kluterthöhle, Ennepetal

Sabine Kremer, ohne Titel, 2003

175 x 210cm,Acryl auf Papier

B r i g i t t e K u r z r o c k                         g.kurzrock@12move.de

geb.1957 in Wuppertal
1978-84 Studium der Innenarchitektur
1995-99 Studium an privater Kunstschule/Bochum
1997/98 Seminare bei Prof.Bruno Konrad/Dresden
(Malen mit Papier)
1998/99 Meisterklasse Prof.Dr.Qi Yang
2000 Aufnahme in die GEDOK/Wuppertal
2001 Aufnahme in den BBK Bergisch Land

2003 verstorben

Gruppen-und Einzelausstellungen
1997 Zeche Zollverein/Essen
1999/2000 Messe Frankfurt
1999/2000 Städtische Galerie Hefei/VR China Wanderausstellung
1999 Galerie Lygnaß ,,Nullstelle"
1999 Galerie Gravüre/Essen
1999 Kreiskunstausstellung/Ratingen
2000 Galerie Obrist Essen, ,,Tafelbild"
2000 Fabry-Museum/Hilden, ,,Zeig'mir einen Engel"
2001 Städtische Galerie Turku/Finnland, Wanderausstellung "Grenzüberschreitungen"
2001 "EN-Kunst" (Zeche Nachtigall, Witten)
2001 GEDOK/Wuppertal, ,,Bleichen -Färben -
Ausgelassen " Kunsthalle Barmen//Von der Heydt-Museum
2002 Kunstverein Sentmaring (Münster)
2002 7.Biennale Kleinplastik,Hilden
2002 Kunst auf Schloß Lüntenbeck ,,Inszenierungen zu
Wasser und zu Land"/Wuppertal
2002 8.Kunstpreis der Stadt Kirn "Natur und Mensch "
1 Preisträger für Malerei
2002/2003 Fabry-Museum /Hilden ,,Alles nur ein Traum?"
3.Preisträger für Objekt ,,Zitterpartie"
2003 Kunstverein Bocholt ,,Chaos und Ordnung"
2003 Galerie Obrist Essen, Einzelausstellung (Katalog)

 

Ein Kunstwerk soll irritieren, herausfordern, faszinieren, beunruhigen und verunsichern: auch den Macher. Ein „nettes " Bild ist belanglos und muss zerstört werden.
Assoziationen zum Thema:
Unschlüssigkeit, Innehalten, Verharren, neue Lösungen suchen, schöpferische Pause, mit vermehrter Kraft weiter, Irrtümer überdenken – ausmerzen, Neuanfang

Brigitte Kurzrock,  Make Love – Not War,,2002

100 x 280cm, 2-tlg., Mischtechnik auf Leinwand


 

B i r g i t L i t s c h                              Birgit-Litsch@t-online.de

1964 21.Juli,in Wanne-Eickel geboren
1995 Seminar "experimentelle Malerei"in Italien, bei I. Häusler
1996-99 Studium der Malerei und Grafik, Ibkk Bochum
1999 Ateliergründung in der ehem. Bremme Brauerei
Studienreise, Hefei, Nanjing, Shanghai, VR China
Kunstaustausch mit der Kunsthochschule Hefei Fachfortbildung bei Prof.Chong Guang Yang in „experimenteller Malerei ",Kunstzentrum Wattenscheid
2000 Diplom in Malerei und Grafik Meisterklasse Prof.Dr.Qi Yang
2001 Kunstaustausch und Ausstellungseröffnung in Finnland
2002 Ateliergründung in der Künstlerzeche
„Unser Fritz 2/3 ",Herne

Vorstandsmitglied im bbk bergischland
Mitglied im Herner Künstlerbund e.V.(HKB), Mitglied in der GEDOK und im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (bbk  bergischland)

Ausstellungen in Deutschland, Polen, Niederlanden, Finnland und China.

WAR UM U ND Wie – Wie (UND WARUM)
Der Betrachter Es geht jemand vorbei: der Betrachter. Er wird mit diesem Moment konfrontiert, für den das Werk die eigene Zeit verlassen hat. Dort begegnet er Wahlen, Geschwindigkeiten, Materialien … In jedem Bestandteil,, dass er findet, in jeder Ebene, die er aufsucht, trifft er auf all die anderen Komponenten zugleich. Selbst das Fehlende gibt es dort - liegt der Gedanke Schwarz nicht im Weiß reiner als im Schwarz? Immer wieder legt der Betrachter Stücke des Weges zurück oder vermutet zumindest, dies zu tun. Letzten Endes findet er keine Antwort, nur eine lange Reihe von Erfahrungen, seinen Erfahrungen, von denen er vermutet …,und vielleicht Ziele, seine Ziele, die vielleicht …
Denn das Werk schweigt; es zeigt nur sich selbst, seine eigene Spannung …

Bart De Baere Birgit Litsch, Underground, 2002

200 x 200cm, Mischtechnik auf Leinwand

 

Foto: W. Labus
 

U t e N o v a

1954 geboren in Wuppertal
Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (bbk)
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Integrative
Therapie, Gestalttherapie und Kreativitätsförderung e.V. (DGIK)

Einzelausstellungen
1992 "Mit-Gift ",Wuppertal
1997 "Schattenkleider ",Wuppertal
1999 "Stufe r-o-t ",Wuppertal
2002 „1-7-5 " ((Gothaer Versicherung), Göttingen

Gruppenausstellungen
1988   "Naturstudien ",Wuppertal
1990   "Frauenakte ",Wuppertal
1991   "Portraits ",Wuppertal
1997   "Gleichberechtigung: Wunsch und Wirklichkeit ", Lohmar
2000   "regioArte " ,Wuppertal, Kunsthalle Barmen
2000   54.Bergische Kunstausstellung, Solingen, Museum Baden
2001   "regioArte ",Wipperfürth, Kunstverein Berg.Land
2003   "regioArte II:I ",Wipperfürth
2003   "Kunstfluss Wupper ",Wipperfürth

Dank an UNICEF für die Unterstützung durch die Übersetzung der Menschenrechte (speziell der Präambel der Rechte des Kindes) in die Braille Schrift. Angesichts der Verbrechen an der Menschlichkeit, besonders der weltweiten Zuwiderhandlungen gegen Rechte des Kindes, führte die Auseinandersetzung mit dem Thema „nirgendwie Weiter " zu einer Serie von 6 Bildtafeln. Der Sinn des dargestellten Textes erschließt sich dem Betrachter aus der Distanz nicht. Das Auge erfasst lediglich die ästhetische Oberfläche der Bildtafeln. Das Verständnis der Blindenschrift würde durch „in Kontakt gehen ",durch Berührung eine Decodierung möglich machen.

Ute Nova, Kind-Ge-Recht, 2003

3-tlg.200 x 125cm, Mischtechnik, Styropor, Gips, Messing, Stahl


 

D o r i s O b e r s c h a c h t s i e k                  d.a.oberschachtsiek@web.de

1961 in Herford geboren
1990-2000 Studium freie Malerei an der Kunstakademie Trier
1993/1994 Arbeitsaufenthalte in Frankreich und Griechenland
1994 Erschienen im Kalender Wuppertaler Künstlerinnen
1994/1995 Studium Malerei und Grafik am IBKK in Bochum
1997 Stipendium an der Kunstakademie Trier
1998 Lehrauftrag an der Europäischen
Sommerakademie in Hagen
seit 1997 Mitglied der Fördergemeinschaft Junger Kunst e.V.
seit 1999 Mitglied im Berufsverband bildender Künstlerinnen und Künstler

Ausstellungen (Auswahl)

1997 Umdenken, Anstiftung zur Freiheit, Wanderausstellung der Friedrich -Naumann - Stiftung (B), Katalog
1999 Refugium – Center,, Königswinter (B) Energieagentur NRW, Ministerium für Bauen und Wohnen, Wuppertal (E)
2000 Galerie im Kolkmannhaus, Wuppertal (B)
2001 Kunstakademie Trier (B) SEB Bank Duisburg (E), Katalog zum Projekt More Than A Bank: orum junge Kunst
2002 Über die Wupper zum Rhein, BBK Düsseldorf (B)
2003 kunstfluß wupper 2003,Wuppertal – Beyenburg ((B)

 

Bei Index gelb-schwarz handelt es sich um eine Serie, die Anfang 2002 begonnen wurde und parallel zu größeren Arbeiten entsteht. Es existieren zur Zeit 68 Fragmente eines variablen Systems, das ständig erweitert wird – (Entgrenzung – Wachstum – nirgendwie weiter) dabei jedoch kein Ganzes ergibt, da die Einzelteile sich nicht lückenlos zusammenfügen lassen. Die Anordnung der Arbeiten ist variabel und kann, je nach Raumsituation, verändert werden. Ur-Bausteine der Serie sind eine chromgelbe und ein schwarze Bildtafel, aus der alle weiteren Varianten hervorgegangen sind und hervorgehen.

Doris Oberschachtsiek, Index gelb-schwarz,2002/3 fortlaufend,

je 18 x 13cm,Acryl auf Leinwand

Foto: privat
 

B r i g i t t e O e l z e                             b.oelze@t-online.de

In Mühlhausen in Thüringen geboren, Abitur, naturwissenschaftliche Ausbildung, lebt und arbeitet in Iserlohn. Seit 1977 arbeitet sie als Marlerin, Keramikerin und Bildhauerin. Die keramische Technik des Raku, verwurzelt in der Philosophie des Zen-Buddhismus, gehört genauso zu ihren Ausdrucksmitteln, wie Arbeiten mit japanischer Tusche.
Die Kunst des Raku besteht in einem Zusammenspiel mit den Naturelementen: Erde, Feuer, Luft und Wasser und erfordert ein Höchstmaß an gelöster Aufmerksamkeit. „Es ist eine Lust ihre Keramik nach gezielten Brennvorgängen anzuschauen, zu meditieren " Prof.Dr.Walter Israel

Seit 1990 ist sie in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen vertreten. Sie ist Mitglied der Mendener Bauhütte, des FrauenKunstForums, Hagen e.V. und des Bundesverbandes Bildender Künstler Bergisch Land e.V.
Ihre Skulpturen und Installationen zeigen ihre spirituelle Suche nach der Einheit hinter den Gegensätzen und sind getragen von formaler Schlichtheit. Dem japanischem Haiku entlehnt, bringt Brigitte Oelze ihre Gedanken gern in eine verdichtete Form der Sprache.

 

Brigitte Oelze,

 Dynamic of time I,2003
Dreiteilige Rauminstalation,Tusche auf Reispapier, Keramik/Rakutechnik gebrannt,Spiegelglas auf Holz
Dreiteilige Installation über die Möglichkeit und Unmöglichkeit die Zeit zufassen Linear, vorwärts oder rückwärts, nicht spürbar, flieht sie dahin. Wo bin ich auf dieser Linie? Oder ist sie ein ewiger Kreislauf der ständigen Wiederholung vergehender Gegenwarten? Beides ist die Zeit. Scheinbar nirgendwie weiter gehen wir von Punkt zu Punkt in ihr, in einer unfaßbaren Flucht, einer ewig stehenden Gegenwart zu.

Foto: privat

 

C h r i s t i a n e P ü t t m a n n     www.e-puettmann.de

1953 in Velbert-Neviges geboren
1993 Gesellenprüfung Steinbildhauerin
1998 Einrichtung Atelier Morsbachtal
1999 Einrichtung Atelier Wichlinghausen
2001 Mitglied im bbk-bergischland
Ausstellungen in Braunschweig, Wuppertal, Essen, Duisburg, Waltrop und Köln lebe und arbeite als freischaffende Künstlerin in Wuppertal-Wichlinghausen


Sehnsucht
ungerichtete Wünsche
Träume die in der Realität
zu Fesseln werden.
Wac h s amkeit
erlittene Erfahrungen
Realität,die jeder Lernfähigkeit
und Lernwilligkeit spottet.
Wo liegen die Möglichkeiten
diesem Teufelskreis zu entrinnen?
Wo das Rezept?
JUKI

Christiane Püttmann, Nirgendwie weiter,2003

375 x 250 x 5 cm, Rost auf Stahl

Foto: privat

 

E n r i q u e R a b a s s e d a

1933 geboren in Barcelona
1946 Akademie „San Lucas " in Barcelona, Schüler von Sanvizens
1949 Schüler von Muxart
1951 -1954 Gemeinsames Atelier mit Muxart/ Meisterschüler von Muxart
1954 -1956 Wehrdienst in Spanien
1956 -1958 Studienjahre in Paris

(Heirat mit einer Deutschen)
1958 bis heute ansässig in Wuppertal
Zahlreiche Einzel-und Gruppenausstellungen im In-und Ausland. Ankäufe in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Enrique Rabasseda, Ohne Titel,2002

 

 

 

 

 

120 x 90 cm, Acryl auf Leinwand

 

 

B e r n h a r d R e i f f e r s            E-Mail: ebreiffers@gmx.de

Geboren 1937 in Haan /Rhld. Ausbildung an der Universität Köln (Kunstgeschichte, Anglistik) und an der Kunstakademie Düsseldorf. Bis 2001 Arbeit als Kunsterzieher. Seit 1964 Ausstellungen und Beteiligungen an Ausstellungen. Arbeit in Bürgerinitiativen und in der Kommunalpolitik.1983 Veröffentlichung einer Sammlung von Gedichten und Aphorismen unter dem Titel „Schwarz Gesehenes ",1989 :Gesammelte Aphorismen und Sprüche „Wunschkinder mit Eierköpfen ", erweiterte Ausgabe 1997 unter dem Titel „Harte Brocken ", alle im Selbstverlag.1991 Eröffnung einer kleinen Atelier- Galerie „Eigen-Sinn " in Haan. Aktuellste Ausstellung: Aquarelle ,Zeichnungen, Objekte in der SK-Galerie im Museum Baden, Solingen vom 15.2.-9.3.03.

Bernhard Reiffers, War-time 1,2003

50 x70cm,Federzeichnung

Weitere Informationen: www.REIFFERS-KUNST.de
 

B i r g i t R e i n h a r d t

1950 geboren in Wuppertal, lebt in Wuppertal
1963-67 Lehre als Dekorateurin und Plakatmalerin Auseinandersetzung mit Musik und bildender Kunst als Autodidaktin
1979 Mitarbeit an verschiedenen Musikprojekten
seit 1981 Mitglied des BBK Wuppertal
1983-84 Mitglied der Gruppe "Vibes and Voises "
1987 "Ereignishorizonte " ( Schwarze Löcher)

Die Collage als Möglichkeit, die Grenze des Erfahrbaren aufzuspüren.
Musikarbeit zu einem Hörspiel der "Postnuklearen Tage " in Wuppertal seit 1992 Objekte des Raumes – dreidimensionale Arbeiten
1994 "Raketen und Totems " Musikalische Arbeit zu Felix Ruckerts "M aria Gambitza/Jungfrau ",ein Stück mit 30 TänzerInnen, MusikerInnen, KünstlerInnen
1995-97 Arbeit an mehreren freien Musikprojekten
1998-2000 Mitarbeit bei der Theatergruppe Arbeitslosen-Walzer e.V.
2001-2002 Raum und Wandinstallationen

 

Birgit Reinhardt, Racheengel, 2003
 

157 x 90 x 94cm,verschiedene Materialien


Die Plastik "Racheengel ",besteht aus verschiedenen Materialien, die sich für die Komposition der Figur anboten: so der spiegelnd glänzende Brustpanzer aus Stahl, die zum Himmel gespitzte Pyramide aus Acrylglas und die korbgeflochtenen Flügel, aus deren Mitte rost-bis blutrote Federn wachsen.

 

 

A n n e t t e S c h u l z e L o h o f f
 

Annette Schulze Lohoff lebt und arbeitet in Hattingen, sie studierte Kunst an den Universitäten Münster und Dortmund mit dem Schwerpunkt Malerei, Biologie und Erziehungswissenschaft in Münster. Seit 1992 stellt sie im In-und Ausland aus. Sie ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Ultramarin ".  -  Seit 1995 entwickelt sie ephemere Installationen im Innen- und Außenbereich, seit 1996 öffentliche Einzel- und Gruppenperfomances in verschiedenen Formationen. Im Jahr 2000 entsteht im Rahmen eines Stipendiums eine Installation im Giardino di Daniel Spoerri, Seggiono, Italien. 2002 initiiert sie den 1.Internationalen Bergkamener Performancetag, deren künstlerische Leitung und Organisation sie übernimmt.
 

Kristin Rohmeder –Ossent kommt aus Argentinien. Sie befasste sich dort mit Tanz und Ausdruck. Seit 1991 widmet sie sich dem Butoh- Tanz und verbindet diesen mit der Performance-Kunst. Es ist der Versuch unsere Licht- und Schattenseiten, die Freude, die Träume, unsere Schmerzen, Hoffnungen und Wünsche, unsere Ängste und Verrücktheiten, unsere Gefühle, die uns fallen und schweben lassen wie ein Vogelschwarm über den Dächern der Stadt, unseren Bezug zur Natur und zu Gott zum Ausdruck zu bringen.
National und international ist sie mit diversen Produktionen, vor allem in München, Bayern, Nordrhein-Westfalen, San Miguel de Tucuman und Buenos Aires, Argentinien tätig.

Performance
Und ich suchte auf dem Grund meiner Träume Y va naciendo en lo más profundo del sueño Eine Performance mit zwei Personen, verschiedenen Materialien, einem transparenten Hohlraum, Geräuschen und menschlichen Sprachlauten. Es entstehen visuelle und akustische Bilder mit poetisch-surrealem Charakter, an die universelle Bewusstseinsinhalte angeknüpft werden können.

 

Kristin Rohmeder-Ossent

Performance: Simultanemente,–a mi pais –

1.Internationaler Performancetag,Bergkamen 2002,

Foto: Clemens Willenberg

 

Annette Schulze Lohoff

Performance: Manchmal trägt der Zug mich...

1.Internationaler Performancetag,Bergkamen 2002,

Foto: Clemens Willenberg

 

 

L ü d e r   S e e d o r f      
 E-Mail: luederseedorf@compuserve.de

• Kunststudium Uni Essen
• 1970//71 Staatsexamina
• Kunstfachlehrer
• Bildhauer
• Objektkünstler
• Sieger nationaler Wettbewerbe
• Ausstellungen im In-und Ausland

Arbeiten in Marmor, Bronze, Edelstahl, Acrylglas

Lüder Seedorf, Verführung am Abend, 2003

70 x 50 x 21cm,Blei,Blech,Holz,Acrylfarbe


 

In meiner Kunst arbeite ich mit Symbolen. Das Thema dieser Objekte habe ich dem Zyklus "ADAM &EVA" entnommen, bei dem ich philosophische und mythologische Gedanken verarbeite: Wir kommen aus der Einheit (Gott, Liebe), leben auf Erden in der Dualität (Leben, Tod) und kehren zur Einheit zurück.
 

1."Verführung am Morgen"
Eva umgarnt Adam u. windet sich als totbringende Schlange (Blei) am Stamm des Lebens empor. Gelb steht hier für Falschheit.

2."Verführung am Abend" Der Tod hat Adam ergriffen; die schwarze Höhle bietet Schutz oder birgt Gefahr (Eva). Das Farbendreieck symbolisiert Licht, Leben, Sinnenfreude. Blei steht auch wieder für Tod.
 

S y b i l l e S p e l s b e r g   
 E-Mail: spelsberg@gmx.de

- 1995 Studium der Malerei/Grafik
- 1998 Diplom
- 1998 bis 1999 Meisterklasse bei Prof.Dr.Qi Yang
- Ausstellungen seit 1999 im In-und Ausland
- Mitglied bbk bergischland
- Mitglied GEDOK Wuppertal
- Mitglied IGBK (Internationale Gemeinschaft bildender Künstler/innen)

Mit einem Bild räumlich gestalten, d.h. über den Rand hinausgehen, aus der Fläche in die Dreidimensionalität zu kommen, ist mein Streben. Dazu setze ich weiches Material konträr zu harten, schroffen Materialien. Linien werden dadurch verstärkt, dass die Leinwand in Falten gelegt ist. Ich spiele mit Farbe und Material.

Sybille Spelsberg, Ohne Titel (Falten I),2003

120 x 170cm,2-tlg,Mischtechnik auf Leinwand

 

T a t i a n a S t r o g a n o v a    Internet:  tstroganova@web.de

1957 Geboren in Moskau
1972-76 Fachschule für Architektur
1976-82 Ausbildung an der Moskauer Hochschule für Bauwesen/Fach-Architektur
1976-85 Tätigkeit als Architektin in verschiedenen Architekturbüros,Moskau
1985-91 Tätigkeit als freie Künstlerin, Graphikerin, Architektin.
ab 1990 Mitglied in der europäischen Graphiker – Union, UNESKO

Seit 1991 Wohnhaft in Deutschland
Seit 1995 Mitglied des BBK, Wuppertal
Seit 2000 Kursleiterin mehrerer Malgruppen

Auswahl an Ausstellungen:
1987 Plakatausstellung „86 _" in Kinohaus, Moskau (G).
1991 Ausstellung „Malaja Grusinskaja 28 " in zentralen Ausstellunghaus, Moskau (G).
1993 Aktion „Künstler für Bosnien " im Haus Ennepetal (G).
Aktion „Kunst auf der Talsohle ",Wuppertal (G) (K).
1994 Ausstellung „Schweben zwischen ",Caritashaus, Wuppertal „Ansichten aus Wuppertal und Moskau ",Stadtbibliothek Wuppertal (E).
1995 „Laß uns nie erwachsen werden ",BBK-Räumen, Wuppertal (E).
1996 „Apfelsinnenschalen ",BBK-Räumen Wuppertal (E).
„Einen Augenblick,bitte!" Jahresschau,, von der Heydt Museum, Wuppertal (G),(K).
1997 „Rosen Kleckse " BBK--Räumen, Wuppertal (E).
1998 „Kreise ",jüdische Gemeinde, Düsseldorf (E).
„Fragile ",Atelier-Galerie Pini, Wuppertal (E).
1999 „Keinbruch ",Atelier-Galerie Pini, Wuppertal (E).
„Energie " Gruppenausstellung, Galerie Seidel, Köln.
„Luftschlösser ",Stadtbibliothek Wuppertal (E).
2000 „Begegnungen " Art--Regio, Kunsthalle Barmen, Wuppertal, (G), (K).
„Foto-Kino-Szene in Köln ",Galerie Seidel, Köln (G)
Ausstellung mit Viktoria Ourman in „Double-Studio ", Jerusalim, Israel.
„Welt " ,,Teilnahme an Barmer Biennale, Kunsthalle, Wuppertal (G)
2001 „Zeitgleich " Teilnahme, BBK Wuppertal (G)
„Aus Lust und Laune " Teilnahme, Plankstadt (zusammen mit Viktoria Ourman)
„AKTionen " Kunst &&Kultur e.V. Brücke 2000 zusammen m.V.Ourman (E), W-l
„Brückenklang " Stadtaktionen – Lichtstationen, Wuppertal (G).
„Wasserzeichen – Körperwelten ",Bergen, Holland (G)
2002 „Drei Künstlerinnen – drei Visionen ",Bandfabrik, Wuppertal (G)
„Raub der Europa -russische Version ",5 Preis zusammen m.V. Ourman, Karlsruhe
„100 Jahre von der Heydt Museum " Bienale, Wuppertal (G), (K)
„Single ",Teilnahme, Galerie „Seidel "-Köln „Coincidence ",Europäisches Kulturzentrum „IGNIS ",Köln
2003 „Opus ",Teilnahme, Galerie Seidel, Köln
„Figuren ",Teilnahme, BBK Wuppertal

Tatiana Stroganova, Ein rollender Stein setzt kein Moos an,2003

80 x 110cm,Farbfotografie,Auflage 6 St.


Foto: Stroganova

"Die positiven Seiten des Lebens ist Grundlage meiner künstlerischen Tätigkeit. Das Leben pendelt ständig zwischen Erfolg und Misserfolg, aber in den  schwierigsten Augenblicken hilft einem das Schicksal, eine märchenhafte Deutung zu finden, und es leuchtet Hoffnung."
 

U l r i c h W i e g a n d -L a s t er    
wiegand-laster@gmx.de

1960 in Düsseldorf geboren
-Bildhauerausbildung bei A.Wessel, Düsseldorf
-FOS  für Gestaltung, Düsseldorf
-Studium an der FH Düsseldorf und der FH Köln
-Kulturmanagement-Qualifizierung, DMT, Kamp-Lintfort
Seit 1979 zahlreiche Einzelausstellungen bzw. Ausstellungsbeteiligungen, sowie künstlerische Projekte und Auftritte auch in Fernsehsendungen.
Künstlerische Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.

 
"...Wiegand-Lasters Arbeiten zeichnen sich, ähnlich Timm Ulrichs, durch große Experimentierfreudigkeit aus, die erfrischende Resultate liefert, was sicher auch daraus resultiert, dass er in der Lage ist, sich auf unterschiedlichste künstlerische Medien einzulassen. So realisiert er neben Objekten oder Rauminstallationen auch fotografische Arbeiten und Druckgrafiken, erarbeitet zudem Konzeptkunst, die er mit Aktionen belebt  - wie etwa bei seinem Projekt "Kunstpraxis D ",bei dem er als "Behandelnder Künstler " auftritt, wobei auch Text und Sprache zum Einsatz kommen.
Die Konstante in seinem vielseitigen Schaffen besteht vor allem darin, dass seine Werke in Material und Inhalt meist mit Gegenständen, Zeichen oder Situationen unseres täglichen Lebens korrespondieren und dabei oft witzige oder überraschende Komponenten beinhalten, wie beispielsweise bei seinem Blumentopf-Objekt mit dem Titel "Ich lebe, also wachse ich "oder bei seiner mit "Zeitgenössische Kartoffel" betitelten Fotoarbeit, sowie beim großformatigen Holzpuzzle namens "Puzzle in Grün" unter Verwendung aufgemalter Fluchtweg-Piktogrammfiguren ..."
(Robert Schmelies)

Ulrich Wiegand-Laster, Ich lebe, also wachse ich, 2001

260 x 60 x 60cm,10 Terracottatöpfe, Kreide, Draht, Papier

 

V i r g i n i a   W i s k o w

1947 in London geboren
1963-1968 Barking Regional College of Te c hnlogy Interior Design
196 8-1973 Ford-Motor Company Dunton
Color and Trim Designer Advanced Design Studio
1976 Mitglied im berufsverband bildener künstlerinnen und künstler bergisch land
1979 Mitglied der GEDOK

Ständige Teilnahme an Ausstellungen
Deutsches Klingenmuseum, Solingen Mai-Ausstellung, Theater Remscheid Elisenturm (Botanischer Garten), Wuppertal Deutsche Bank Stadtbibliothek, Wuppertal-Barmen Schloss Lembeck, Dorsten;  Backstubengalerie, Wuppertal Kunsthalle Barmen; Städtische Galerie Remscheid; Haus Martfeld, Schwelm

The door is shut
The door is locked
No cock
No handle

Nirgendwie weiter
Man kommt nicht rein
Man kommt nicht raus
Irgendwie weiter

Anne Janotta-Reinhardt

Virginia Wiskow, closed door, 2003

60 x 80cm,Mischtechnik

Z o u b e r Y o u s i p h

1968 geboren in Khorbat Al-bayder, Syrien
1990 absolvierte sein Studium an der Kunstakademie in Damaskus, Fachrichtung Bildhauerei, als Bester seines Jahrgangs mit der Arbeit „Etwas Mythologie ".
1993 Erste Einzelausstellung in Hassakeh: „Herbst des Goldes "
1995 Einzelausstellung in Qamischli und Amuda: „Hügel im Raum ",Malerei und Plastik
1996 Einzelausstellung in der Galerie „Al-khangie " in Aleppo
1998 Symposium bei Damaskus, Skulptur

„Gegen die Geschichte " ((200 x 212 x 210cm)

Preis der Jugendausstellung in Damaskus Symposium in Aleppo:„Mythische Figuren " seit 1990 verschiedene Gruppenausstellungen in Syrien, Libanon
und Saudi-Arabien
2000 Erste Ausstellung in Deutschland:
„Das Geheimnis des Toros ",Remscheid
2003 Gruppenausstellung gegen Rassismus in Wuppertal


Zouber Yousiph ´s Thema ist der Mensch. Er ist immer auf der Suche nach neuen Formen, er ist offen für neue Gedanken und ihre künstlerische Umsetzung. In seiner Mythologie gehören Mensch und Tier zusammen, er geht zurück auf archaische Urformen der Natur. Die Elemente bringen immer neues Leben hervor, und für Yousiph ist der Mensch im Idealfall mit den Elementen der Natur eins. Für ihn gibt es keine Grenzen in der Kunst. Er kommt aus der kurdischen Kultur und ist ebenso in der Moderne des 20.Jahrhunderts zu Hause. Aus dieser Spannung heraus entstehen Figuren, dynamisch, kraftvoll, immer fest mit der Erde verbunden. Sie scheinen mit dem Betrachter zu sprechen, man kann sich ihnen nicht entziehen.

Zouber Yousiph,Nummer 7,2003

je 19 x 13 x 19cm,Keramik 3-tlg.

Realer Katalog:

Konzeption und Realisierung: Birgit Litsch
Gesamterstellung: riep GmbH -Medienservice
Schürmannstr.23 45136 Essen
© Richter Verlag Essen
ISBN:3-936992-03-7

Katalogbestellung:  Preis 9,- Euro +Versandkosten
Kennwort: Nirgendwie- Katalog;

Organisation der Ausstellung: Birgit Litsch, Manfred Feddersen, Birgit Genso, Gaby Enderlein;

Wir danken allen Künstlerinnen und Künstlern, allen Mitarbeitern und im Besonderen Birgit Litsch, Manfred Feddersen und Dr. Herbert Pogt;
 

Unterstützt wurden wir auch von der Stadtsparkasse Wuppertal

 

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