Heine-Kunst-Kiosk

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Heine-Kunst-Kiosk

Der Heine-Kunst-Kiosk ist als Plattform für temporäre Projekte im Öffentlichen Raum konzipiert:

1. in der Schnittfläche von Kunst und Literatur,
2. im Kontext der multikulturellen Bevölkerung Oberbarmens
3. in Zusammenarbeit mit vorwiegend regionalen Künstlerinnen und Künstlern
4. mit Wechselausstellungen in 6-8 wöchigem Turnus

„Dieser Laden ist ein Raum für Neues, für Umbruch und Aufbruch“.   ZNA 2009

 

Zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk

A k t u e l l e A u s s t e l l u n g


 

AFRICA FEEDS YOU – L’AFRIQUE VOUS NOURRIT – KAMPALAS KREATIVE KÖPFE

Das ist das – auf den ersten Blick – eher ungewöhnliche Motto der gemeinsam von Lia Hörner und Monique Dumrese erarbeiteten Imagekampagne, die einen etwas anderen Blick auf den afrikanischen Kontinent wirft:

Die Ausstellung AFRICA FEEDS YOU –L'AFRIQUE VOUS NOURRIT -  Kampalas kreative Köpfe präsentiert die neue Generation Afrikas: junge, innovative Start-ups aus der Creative Industry, die sich auf dem globalen Markt etablieren wollen. Die Szene ist groß in Ugandas Hauptstadt Kampala –Programmierer, Designer, Filmemacher und andere Kreative berichten in Interviews von ihren Projekten, Erfolgen und Zielen. Entstanden ist eine Kampagne, die mit Videos, Plakaten und einer Web-Plattform für mehr Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen europäischen und afrikanischen Jung-Unternehmern wirbt.

Ausstellung im Heine-Kunst-Kiosk, Wuppertal, Wichlinghauser Straße 29a

vom 13. Juni 17.00 Uhr bis 10. August 2015

Eröffnung: Samstag, 13. Juni 17.00 Uhr

mit einem Beitrag des Schriftstellers und Verlegers Hermann Schulz
 

und afrikanischen Designobjekten von SWANE-Design (Selly Wane)


zusätzliche Öffnungszeiten: nach telefonischer Verabredung oder per mail.

Die entstandene Kampagne umfasst animierte Spots, Plakate sowie eine Web-Plattform und soll zu mehr Zusammenarbeit und Austausch mit jungen Unternehmern aus der Kreativszene Afrikas animieren. Afrika füttert das verstaubte Europa – mit jungen Ideen, Innovation und der unglaublichen Motivation der Jugend.

Weitere Informationen und Fotos entnehmen Sie bitte den Anhängen.

Mit Dank und freundlichen Grüßen für Ihre Aufmerksamkeit und Veröffentlichungen in Ihren Medien

Barbara Held und Boris Meißner Tel 0202/475098
 

www.heine-kunst-kiosk.de

--
Boris Meißner, Martin-Luther-Str. 83, Tel 02191/73162
http://www.meissnerkunst.de


Download Presseinformation

 

A r c h i v
 

 
è Zu Gast im Heine Kunst-Kiosk   BIRGIT REINHARDT, Wuppertal:

"DIE PFADE DER KRIEGERIN"
   postarchaische Objekte

die Ausstellung wird am Samstag, 09. Mai 17.00 Uhr mit einer Klangperformance der Künstlerin auf ihrem selbstgebauten 'kleinsten Schlagwerk der Welt' eröffnet.
Die Ausstellung endet am 04. Juni 2015.
 

Öffnungszeiten nach telefonischer Verabredung: 0202/304483

                         und/oder: 0202/475098 – 0171 319 63 93 – 02191/73162

Der Pfad der Kriegerin

Mein „Pfad der Kriegerin“ ist ein Kriegspfad

- GEGEN die weltweite Standardisierung von Kunst,
- Kultur, Musik und Geschmack,
- GEGEN den Gigantismus in der Kultur, in den Köpfen
  der Mächtigen,
- GEGEN die Vernichtung ethischer und moralischer
   Werte,
- GEGEN die Zerstörung unserer Ressourcen.

Er ist zugleich ein Pfad
- FÜR Selbstbestimmung und Phantasie,
- FÜR das Aufzeigen und Gewahrwerden der
  Großartigkeit unserer eigentlichen, unserer wahren
  Natur, sowie der Wunder der Schöpfung,
- FÜR die Ahnen
- FÜR alle Lebewesen,
- FÜR die Befreiung aus der Banalität!

Als Materialien für meine „Kriegerin Art“ habe ich vielfach Fundstücke und Ausrangiertes verwendet;

einerseits, um diese zu transformieren, auch im Sinne des Recycling-Gedankens, zum anderen auch, um auf-zuzeigen, dass die Kriegerin ihre Inspiration und ihre Kraft aus dem zu schöpfen weiß, was andere achtlos beiseite legen, um diesem wieder Wert und damit eine neue Identität zu geben.

© Birgit Reinhardt 2015

  

Birgit Reinhardt ist seit Jahren engagiert als Bildende Künstlerin – Lyrikerin – Solo-Performerin – Plakatmalerin – Instrumentenbauerin – Musikerin -  -  -

Eine Auswahl von CDs dokumentiert ihre musikalischen Performances Weitere Beiträge von/mit Birgit Reinhardt:  https://www.youtube.com
 

 

EINLADUNG

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kunstfreundinnen und -freunde des Heine-Kunst-Kiosk

in Fortsetzung des HKK-Projekts "ANGEKOMMEN IN WUPPERTAL" stellt der aus Griechenland stammende Fotokünstler TASSO MITSARAKIS (www.tassomitsarakis.de) sein Heimatdorf NISI in beeindruckenden Fotos vor.
1990 verließ er Nisi im Norden Griechenlands und folgte den Eltern nach Deutschland.
Als er zwanzig Jahre später zu einem Besuch zurückkehrte, notiert er angesichts des sterbenden Dorfes seiner Kindheit:
"Ich war in einem Ort, indem ich mich so gut auskannte, plötzlich fremd."


Die Ausstellung wird am Samstag, 07. März um 17.00 Uhr eröffnet
Apostolia Agnantini, stellv. Vorsitzende des Integrationsbeirats der Stadt Wuppertal, wird einführende Worte sprechen.
Das griechische Duo "Moysikes melodies" Makis und Pro Arvantidis, wird die Ausstellung musikalisch begleiten.
Die Ausstellung endet am 02. Mai 2015.
Zusätzliche Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung.


 

 

 


"KÖNIGE"
Eröffnung der Ausstellung mit Götz Sambale
am Samstag, 20. Dezember 17.00 Uhr

"Die im Sandgussverfahren hergestellten Bronzeskulpturen sind kleine Vertreter eines bestimmten Menschenbildes. Ihre Darstellung schwingt zwischen Kindlichem und Königlichem hin und her....
Vor allem aber senden die Könige über ihre Körperhaltungen und Gesten eindeutige Signale.
Die meisten von ihnen sind mit einer aus der Bronze herauspolierten goldenen Krone gekennzeichnet..
"Die Gestalt in Form eines kindlichen Königs drückt für mich den inneren Wesenskern eines jeden Menschen aus“, sagt Sambale und macht damit deutlich, dass es ihm in seiner Arbeit um die Veranschaulichung einer bestimmten Idee geht.
Anke von Heyl, Kultureventbüro

Die Ausstellung endet am 28. Februar 2015 und kann auch nach telefonischer Vereinbarung besucht werden.

www.goetzsambale.de
unter Figuren finden Sie „die Könige“
http://www.kultureventbuero.de/kulturtussi/goetz-sambale-und-die-koenige/

Götz Sambale 1967 Schweinfurt
1988-92 Kassel / Frankfurt / Capetown, Ausbildung zum Schreiner
1992-96 Studium Bildende Kunst / Bildhauerei bei Prof. A. Kienlin und Prof. U. Schnackenberg, Alanus-Kunsthochschule, Alfter/Bonn
seit 1996 Bildhauersymposien / Artist in Resistence in Italien, Österreich, Norwegen, Frankreich, Belgien, Schweiz und Deutschland
seit 2013 Vorstand des BBK-Köln
lebt und arbeitet seit 1996 in Köln
 

 

 


EINLADUNG

ZUR VERNISSAGE am Samstag, 13.09.
um 17 UHR

Ausstellungsende: 20. Oktober 2014

Die Fotografin Astrid Heups ist mit ihren Portraits von Müttern mit ihren Neugeborenen und Babys zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk in der Wichlinghauser Str. 29a, in 42277 Wuppertal.

 Ein Jahr lang hat sie dazu mit Frauen aus Solingen, Wuppertal und Umgebung gearbeitet.

Anlässlich der Vernissage am Samstag, dem 13.09.2014 fotografiert Frau Heups kostenlos alle Gäste, die ein Kinderfoto von sich mitbringen und junge Mütter mit Kind/Kindern.

 

Zum Weltkindertag, am Samstag, dem 20.09.2014 werden in der Zeit von 11-17 Uhr kostenlos Mütter mit Säuglingen fotografiert und Kinderportraits erstellt!

Jedes Kind kann einen Gegenstand mitbringen, den es besonders mag!

 

 
 

Vernissage: 05. Juli 17 Uhr

Dauer der Ausstellung: bis 06. September 2014
weitere Öffnungszeiten des HKK nach telefonischer Vereinbarung
0202/475098 und 02191/73162

 

Babeth Grünschläger
 

 

„La Philharmonie sociale“

 

Je peins pour écrire  -  Ich male um zu schreiben

 

Weitere Informationen zu dieser herrlich-exzentrischen französischen Künstlerin aus Pierrefitte/Loire:


www.elfv.de
 

 
 


Eröffnung: Samstag, 10. Mai, 18.00 Uhr

Dauer der Ausstellung: Samstag 28. Juni 2014

Annette Schulze Lohoff  & Peter Nyman

Materei und Performance mit Huhn

  „aber der Himmel steht sicher offen“

"Nein, keine Erläuterungen vorweg! Schauen und selbst spüren, was ist.

Eine Begegnung mit Ikara und anderen Personen. Offen sein für existenzielle Momente, dann bleibt das Alltägliche draußen und jeder findet – so er denn will - einen Teil seiner Selbst vor Ort". A.S.L & P.N.

 

 
 

MILTON CAMILO

mit der großformatigen Acryl-Arbeit (190x150 cm)

„DER ANFANG“

Im 2. Fenster des HKK nimmt eine Installation von Barbara Held und Boris Meißner das Thema auf.

Ausstellungseröffnung:

Samstag, 11. Januar 2014  19.00 Uhr

mit einer Tanzperformance von Milton Camilo zum Titel-Thema „Der Anfang“

Die Ausstellung endet am 28. Februar 2014

Milton Camilo, Tänzer, Choreograph, Maler, in Rio de Janeiro geboren, lebt seit 2007 in Wuppertal. 2008 gründet er zusammen mit dem Fotografen Dennis Scharlau und der Performance-Künstlerin Nusara Mai-ngarm  den Kunstort "OLGA - Raum für Kunst" und leitet seit dem in einem Künstlerteam die Wuppertaler Werkstatt (Musik und Tanz)

 www.miltoncamilo.de

 

 

„Flieg, kleiner Vogel“ - «Лети, птичка»

 Am Samstag,  09.11.2013 um 17:00 Uhr präsentiert der Heine-Kunst-Kiosk unter der Leitung von Barabara Held und Boris Meißner die Ausstellung „Flieg, kleiner Vogel“ der gebürtigen St. Petersburgerin Ekaterina Panyutina.

In ihren Fotografien setzt sich die 25-Jährige, die mit acht Jahren nach Deutschland kam, mit den Orten ihrer Kindheit und ihren Erinnerungen auseinander und wird bei der Eröffnung Texte aus eigener Feder lesen.

 

Für den Heine Kunst Kiosk -unterstützt u.a. vom Kulturbüro der Stadt Wuppertal-  ist die Ausstellung eine Fortsetzung der Reihe „Angekommen in Wuppertal“, in der junge Wuppertaler mit Migrationshintergrund ihre künstlerischen Arbeiten vorstellen können.

Flieg, kleiner Vogel  - Лети, птичка

Kindheit und Erinnerung im Heine-Kunst-Kiosk

09.11.2013 -  04.01.2014

Eröffnung und Lesung:
Samstag, 09.November 2013, 17:00 Uhr

Heine-Kunst-Kiosk (HKK) Wichlinghauser Str 29a   42277 Wuppertal

Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung:

Tel 0202/475098 und Tel Tel 02191/73162

 

Die Schwere
der Suche

Arturo Ornelas

Sa. 31. August 17.00 Uhr

bis 27. Oktober 2013

Vernissage

31. August um 17 Uhr
 im Heine-Kunst-Kiosk bis 27. Oktober 2013 - 17:00 Uhr
 
 

Die Schwere der Suche

Gedankenstriche auf Papier  von Arturo Ornelas*

 

Der Griff nach der Wahrheit, der Vollkommenheit des Seins, gleicht dem Eintauchen in eine klare Quelle, welche von einem Ölfilm bedeckt ist. Kein Mensch vermag diese zu erreichen, ohne die ersehnte Perfektion bereits beim Erstreben zu verschmutzen. So suchen wir den Sinn in unserem Dasein, um jedwede Vergänglichkeit zu überbrücken, scheitern jedoch an dem Unvermögen, das dem Menschsein so sehr eigen ist, dass höchstens unsere Unvollkommenheit in sich vollkommen zu sein vermag. Der rollende Stein des Sisyphos wird auch für die edelsten Wünsche und Ziele niemals sein Ziel erreichen. So leben wir in der Suche nach einer Bürde, die unsere Schultern niederdrückt, nie aber auf der Suche nach einem Ziel.*

 

Lebensweg
1987 geboren in Tequisquiapan, Mexiko

Schulbildung
1992 - 1996 Grundschule in Mexiko / Deutschland
1997 - 2007 Gesamtschule Barmen, Wuppertal

Hochschulbildung
2008 - 2011 Bachelorstudium der Architektur an der Bergischen Universität Wuppertal
2012 - bis dato Masterstudium der Architektur an der Bergischen Universität Wuppertal

Veröffentlichungen zu eigenen Projekten
2009 Einzelausstellung „A - Ω„ in Rakete e.V. Wuppertal
2010 Beitrag beim „Este Worte nach dem Gedankenstrich“ - Rilkepreis
2011 Beitrag im Kulturmagazin Leonid der BUW „Mehr Licht“ 08/11
2013 zweiter Preis beim „Este Worte nach dem Gedankenstrich“ - Kafkapreis

 

 

OLAF ENGEL

ErdbeerGericht

Gemälde, Installation und Objekte
Über Kaufen und Bauen, Bodenkunst und Konsum im Erdbeeruniversum.
ein Ausflug in Olaf Engels Erdbeeruniversum
mit dem  „Premiumbild“
Erdpunk

 www.engelkunst.de 

 

Eröffnung: Samstag, 06. Juli 17.00 Uhr
im Heine-Kunst-Kiosk, Wichlinghauser Straße 29a 

Dauer der Ausstellung bis 29. August 2013

 

Weitere Besuchstermine können verabredet werden mit:

Barbara Held,   Bornerstr. 8,   42349 Wuppertal, Tel 0202/475098         barbaraheld@netic.de

Boris Meißner, M.-Luther-Str. 83, 42853 Remscheid  Tel 02191/73162 boris.meissner@freenet.de
www.b-held-kunst.de
www.meissnerkunst.de.

Der Heine-Kunst-Kiosk ist als Plattform für temporäre Projekte im Öffentlichen Raum konzipiert:

1. in der Schnittfläche von Kunst und Literatur

2. im Kontext der multikulturellen Bevölkerung Oberbarmens

3. in Zusammenarbeit mit vorwiegend regionalen Künstlerinnen und  Künstlern

4. mit Wechselausstellungen in 6-8 wöchigem Turnus

„Dieser Laden ist ein Raum für Neues, für Umbruch und Aufbruch“. 

Zitat: Zwischennutzungsagentur  

Der Heine-Kunst-Kiosk wird unterstützt:

Kulturamt der Stadt Wuppertal - Wuppertaler Stadtwerke WSW - Stadtsparkasse Wuppertal

 

 

 

zum Tag der Arbeit, dem 01. Mai um 15.00 Uhr

 

TRABAJADORAS DEL MUNDO

Arbeiterinnen der Welt

 

die in Bielefeld lebende, international tätige, argentinische Künstlerin

Cecilia Herrero - Laffin

stellt im Heine-Kunst-Kiosk Skulpturen und Objekte aus.

 

Christel Simon, Bezirksbürgermeisterin in Oberbarmen

eröffnet die Ausstellung mit einem Grußwort.

 

Bei den Arbeiten von Cecilia Herrero-Laffin handelt es sich nicht agitprop-ähnliche Frauengestalten, die heroisch oder quälend als Arbeiterinnen, Raumpflegerinnen, Verkäuferinnen u.v.a.m. vorgestellt werden, sondern um Frauen voller Würde und Anmut, die stolz auf ihre Tätigkeiten verweisen. 

 

Die Ausstellung ist bis zum 30. Juni 2013 zu besichtigen - nach telefonischer Verabredung: 0202/475098 und 02191/73162

 

Biografie

Cecilia Herrero-Laffin

1960 geboren in Justo Daract, San Luis, Argentinien
1977 – 1982 Studium an der ,Antonio N. de San Luis‘ Kunsthochschule in Argentinien
1986 – 1988 Aufenthalt an der Schule für Wandmalerei ,David A. Siqueiros‘,
Managua/Nicaragua

Seit 1986 zahlreiche Arbeitsaufenthalte in Nicaragua, Argentinien, Kuba, Deutschland, USA und der Schweiz
1997 – 1999 Stipendium des DAAD an der Hochschule für Bildende Kunst, Hamburg
Seit 2002 Mitglied im Kunsthaus ,Artists Unlimited‘, Bielefeld

Werkauswahl

Seit 1986 Wandbilder und Ausstellungen in Lateinamerika, USA, Deutschland und der Schweiz
1994 – 1995 Wandbilder ,50 Jahre Holocaust‘ in Hamburg
2005 Skulptur im Öffentlichen Raum: ,Femmes, travail et formation‘, Genf
2006 Arbeiterinnen-Ausstellung in der Galerie ,Artists Unlimited‘, Bielefeld
2008 ,Arbeiterinnen II‘ Nachtansichten, Ausstellung in Bielefeld
2009 ,Von hier nach da‘, Ausstellung in der Maschinenhalle Zeche Scherlebeck, Herten
2011 ,Trabajadoras III‘, Ausstellung im LWL-Industriemuseum Ziegelei. Lage
2011„Trabajadoras del Mundo“ Ausstellung LWL  -Zeche Nachtigal-  Witten
2011 „Arbeitwelt“ Stadwerke Bielefeld.
2012 Ausstellung  Argentinische Botschaft Berlin.
2012  Ausstellung “Produktionsstrecke” Museum Wäschefabrik Bielefeld.
2012  Ausstellung “Trabajadoras del Mundo”, Frauenmuseum Wiesbaden
 

www.herrero-arte.com/index.html

 

 

 

DIE SIEBEN SCHÖNHEITEN DER WICHLINGHAUSER STRASSE
ein Fotoprojekt mit Jugendlichen

initiiert von den Heine-Kunst-Kiosk Betreibern: Barbara Held und Boris Meißner
und dem Bürgerforum Oberbarmen e.V. (BFO)

Eröffnung: Samstag, 02. März 17 Uhr im Heine-Kunst-Kiosk,
Wichlinghauser Str. 29a, 42277 Wuppertal

ein Grußwort spricht Jutta Schultes, Projektkoordination Soziale Stadt
mit einführenden Worten von Barbara Held, teilgenommen haben acht Jugendliche:

Elena, 14
Franca, 18
Franziska, 12
Leon, 21
Lisa, 17
Mira, 15
Ornella, 22
Tokiko, 18

 

eine fachkundige Jury ermittelte die PreisträgerInnen: Andreas Komotzki, Udo Kowalski

Die Ausstellung mit einer Auswahl der SIEBEN SCHÖNHEITEN ist bis zum 27. April 2013 zu besichtigen - nach telefonischer Verabredung: 0202/475098 und 02191/73162

Sachspenden des Nordstädter Bürgervereins e.V. (NBV) und der Stadtsparkasse Wuppertal sowie

Freikarten des Programmkinos CINEMA belohnen die jugendlichen Fotografen:
„Die Wahrnehmung des Öffentlichen Raums durch die Jugendlichen wurde in 56 Fotos dokumentiert. Sichtbar werden: Verwahrlosung – Ordnung – Verletzung – Verfall – Schönheit .“ Barbara Held

Weitere Ausstellungen der Fotografien in Wuppertal sind in Vorbereitung.

Kontakt via E-Mail: Barbaraheld@netic.de   und    Boris.meissner@freenet.de

 

Gefördert mit Mitteln der Städtebauförderung im Rahmen des Bund-Länder Programms Soziale Stadt NRW durch:

 

   
 

DAMPFISCH

 

MARTIN SMIDA
Samstag, 12. Januar – Sonntag, 24. Februar 2013

Objekte und Bilder

www.atelier-smida.de

Eröffnung am Samstag, 12. Januar, 17.00 Uhr

mit Didgeridoo-Improvisationen von

Wolf Schmitz www.balandabeat.com

 

   

FISCHER

 

Kiosk-Besuchszeiten

nach telefonischer Vereinbarung:

0202/475098 + 02191/73162

 

Wir danken dem Kulturbüro Wuppertal für die Unterstützung

 

 

Gleich zwei Kunstaktionen fanden im September 2012 im Heine-Kunst-Kiosk statt.

1.

"Harry Heinrich Henri Heine - Fräuleins und Demoiselles"

O, mein genädiges Fräulein, erlaubt
Mir kranken Sohn der Musen,
Daß schlummernd ruhe mein Sängerhaupt
Auf Eurem Schwanenbusen!

Zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk, Wichlinghauser Str. 29a, Wuppertal

die in Wuppertal lebende iranische Künstlerin Shahin Damizadeh zeigt schemenhafte Silhouetten von Frauen. Die Identität ihrer meist erdfarbig gehaltenen Gestalten scheint hinter der Dekonturierung durch ihre Kleidung (Tschador) zu verschwinden. Die Arbeiten der Künstlerin illustrieren nicht Heines Gedichte sondern setzen ihnen etwas Fremdes/Eigenständiges entgegen.

Eröffnung: Freitag, 07. September 18 Uhr

mit Textcollagen von Mitch Heinrich, Lautpoet, Performance-Literat, Entdecker von Lallphabeten u.v.a.m.

Dauer: bis Mittwoch, 19. September 2012
 

 

Shahin Damizadeh
Giesenberg 2, D-42277 Wuppertal Tel. 0202-6985175; mobil: 0157-73519110 mail: s.damizadeh@yahoo.de

Vita
1964 geboren in Abadan/Iran; Kindheit und Jugend in Teheran und Shiraz; 1970 - 1975 Grundschule in Teheran; 1975 - 1978 Mittelschule und Gymnasium in Shiraz; 1978 Schulverweis aufgrund politischer Aktivität, Ausschluss vom Abitur; Verbot eines Universitätsstudiums; 1983 – 1995 gewerbliche Ausbildung; anschließend selbständig; 1987 Heirat; 1990 Geburt der Tochter Hanieh; 1995 Emigration nach Deutschland aufgrund mehrfacher politisch motivierter Inhaftierung des Ehemanns; politisches Asyl; seit 1997 Lebenserwerb  als Altenpflegerin; 2003 deutsche Staatsangehörigkeit; nach dem Unfalltod des Ehemanns (2006) 2008 Übersiedlung nach Wuppertal

Künstlerischer Werdegang
Während der iranischen Revolution Plakate und Wandzeichnungen; erste Zeichnungen (Blei- und Farbstifte); seitdem unregelmäßige Studien in Acryl- und Aquarell-Malerei; Verlust der frühen Arbeiten durch Emigration (Beschlagnahmen durch iranische Behörden).
In Deutschland durch Vollerwerbstätigkeit und Familie zunächst nur gelegentlich Skizzen und Entwürfe, seit 2000 wieder verstärkt; seit 1997 literarische Arbeiten: Lyrik in der Tradition der persischen Moderne; seit 2007 intensive und regelmäßige Wiederaufnahme der bildnerischen Arbeit: Acryl- und Ölmalereien auf Papier und Leinwand
Umfangreiche Serien in abstrakter Figuration: „Anonyma“; „Masken“; Schriftbilder

2011 Aufnahme in die Gedok, Wuppertal

Ausstellungen

2009 Themenausstellung „Werkzeuge des Lebens“ (Kurator: Andreas Steffens), Neuer Kunstverein Regensburg; GKK Gemeinschaft Krefelder Künstler, Krefeld
2010 „Raumanspielungen II“, im Rahmen des Festivals der Neuen Kunst „Labyrinth“ (Kurator: Jerzy Olek, Wroclaw), Frankfurt/Oder-Slubice
2011 Einzelschau den „Masken“ Rahmen des Festivals der Neuen Kunst „Labyrinth“ (Kurator: Jerzy Olek, Wroclaw), Frankfurt/Oder-Slubice (Katalog)
2011 Galerie Janzen, Wuppertal: Die ‚Neuen’ in der Gedok
2012 „Schmetterlinge“, 4. Skulpturenprojekt Hardt, Wuppertal (Kurator: Oswald Gibiec-Oberhoff)

 

Veröffentlichungen
Es reicht“, Acryl/Papier, 2009: Cover-Abbildung des Buches: Andreas Steffens, Gerade genug. Essays und Miniaturen, NordPark Verlag, Wuppertal 2010; „müde“, Acryl/Papier (2011), Cover-Abbildung: Andreas Steffens, Jedermanns Exil, Wuppertal: NordPark Verlag 2012;  Masken, in: Jerzy Olek/Anna Panek-Kusz, Die Welt im Spiegelbild: Labyrinth, Festival der Neuen Kunst, Frankfurt/Oder-Slubice; Javad Talee, Die trauernden Mütter von Teheran an der deutsch-polnischen Grenze, in: Deutsche Welle, Oktober 2011

Andreas Steffens, Shahin Damizadeh: Selbst-Bildung oder Die Kunst der Notwehr, Begleittext zur Ausstellung ‚Werkzeuge des Lebens’, Regensburg-Krefeld 2009

 

Foto Frank Becker Foto Frank Becker

 

2.

ANGEKOMMEN IN WUPPERTAL: Tokiko Yukawa

die deutsch-japanische Schülerin zeigt Fotos, die die Lebenswelten in Japan und Deutschland
vergleichen.
 

Freitag, 21. September - Dienstag, 30. Oktober
- ein deutsch-japanischer Dialog - 
mit Unterstützung von Klaus Stiebeling, Deutsch-Japanischer Freundeskreis Wuppertal

Vernissage: Freitag, 21. September 18.00 Uhr mit japanischen Klängen, Chirashi-zushi (gesprenkelter Sushireis)

Finissage: Dienstag, 30. Oktober 18.00 Uhr mit Cosplayern

und Kyudo-Bogenschießen mit Michael Bracht

Kyudo ist nicht einfach nur japanisches Bogenschießen. Es geht vielmehr um den „Weg des Bogens“ (so die wörtliche Übersetzung des Begriffs Kyudo), das sich Einlassen auf diesen Lehr- und Lern-Weg, die Auseinandersetzung mit sich selbst und die Bereitschaft, ja den Wunsch, sich selbst im Ziel zu „treffen“.

 

„Angekommen in Wuppertal“
Ein Kunstprojekt mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
angeregt und organisiert von Barbara Held und Boris Meißner

Seit 2009 stellen wir im Heine-Kunst-Kiosk in Wuppertal-Oberbarmen, Wichlinghauser Str. 29a, Wuppertaler Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten vor.

Oft und gern in Bezug zum Dichter Heinrich Heine, seiner Poesie, seiner kritischen Haltung,
Zum unserem Kiosk gehört das Projekt: „Angekommen in Wuppertal“

Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund geben wir Gelegenheit, sprachlich wie visuell darzustellen, wie und mit welcher Unterstützung sie hier in Wuppertal angekommen sind. Keine Schilderung defizitärer Biographien, sondern der Versuch gelingender Integration Raum zu geben.

Der Kunst-Horizont soll dabei stets im Blick bleiben. Kunst ist hier weniger das, was  die Jugendlichen herstellen sollen, sondern dass sie hier Gelegenheit bekommen, ihre Statements, ihre Lebensentwürfe in den beiden Schaufenstern und im Innenraum des Kiosks vorzustellen: als KUNST - AKTION IM ÖFFENTLICHEN RAUM.

- Wie war ihr Weg nach Deutschland, nach Wuppertal?
- Wie ist es gelungen, hier Fuß zu fassen, anzukommen,
  und einen Platz zum Leben und Arbeiten zu finden?
- Wie erfahren sie Rassismus, wie begegnen sie diesen Zumutungen?
- Wo gab es Unterstützung, wo waren/sind Probleme, Erwartungen? etc.
Bislang haben wir drei Schülerinnen/Studentinnen vorgestellt:

- Medya Cesen, eine junge kurdische Frau
- Rajmonda Grdelaj, eine junge Frau aus Kosovo/Albanien
- Ornella Gounon, eine junge Frau aus der Elfenbeinküste

Mit 21 Schülern der Klasse 4c der Städt. Katholischen Grundschule haben wir von November-Dezember 2010 die Aktion „Fuß gefasst“ durchgeführt. Beteiligt waren:
Ilios - Jessica - Stine - Evin - Ynhi- Walandiy - Larissa - Eleni - Morgan - Burak - Laura - Yussuf - Kamilcan - Chantal - Nico - Mert - Adrian - Adshanes - Rabia - Kaban - Tisana

Der Heine-Kunst-Kiosk  ist ein signifikanter Ort an der Wichlinghauser Straße gelegen;
mit einem dramatischen Leerstand-: vor dem Viadukt, neben der Kath. Grundschule Wichlinghausen; im Stadtteil Oberbarmen mit einer multikulturellen Bevölkerung und auch mit Neonazis, die ihr Spuren immer wieder am Kiosk hinterlassen.

 

 

Für die Unterstützung dieser Kunstaktion danken wir insbesondere
der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
dem Kulturbüro der Stadt Wuppertal
dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler BBK
den Wuppertaler Stadtwerken WSW
der Stadtsparkasse Wuppertal

 

 

 

 

 

Zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk
 

Wichlinghauser Str. 29a  42277 Wuppertal

PETER AMANN, Solingen, Objektkünstler und mehr
zum Text von Heinrich Heine:
 „Der Wind zieht seine Hosen an, die weißen Wasserhosen!“

Sonntag, 01. Juli  – Mittwoch, 22. August 2012

Eröffnung: Sonntag, 01. Juli 2012 um 11.00 Uhr

mit maritimen Gesängen und Melodien der Wuppertaler

„free-chanteuse“ MOO LOH-KENN

 

Peter Amann
Geboren 1951
Skulpturen / Objekte 

Am wichtigsten sind mir die Spuren von Geschichten in den Dingen,
aus denen meine Skulpturen bestehen.
Auch  Handwerk und Humor sind mir wichtig.
Leitfaden meiner Arbeit  ist das  „Wabi – sabi“ - ein ästhetisches Konzept der Wahrnehmung von Schönheit in der Kunst Japans, das eng mit der Zen Buddhismus verbunden ist.

Werkstatt und Galerie Peter Amann in den Güterhallen Solingen
Alexander -Coppel -Str. 28 -30, 42651 Solingen
www.gueterhallen.de

    www.pest-projekt.de

amann@pest-projekt.de

Tel 0212 18536 Mobil 0152 29263382

 

 

Ornella Gounon
42277 Wuppertal, Wichlinghauser Str. 29a
vom 14. Januar 2012 – 29. Februar 2012
Ornella Gounon, Elfenbeinküste
„Angekommen In Wuppertal“


Eröffnung: Samstag, 14. Januar um 15.00 Uhr

ORNELLA, 21 trägt eigene Kompositionen, Texte und Lieder vor, begleitet von afrikanischen Trommlern unter der
Leitung von SHAMSUDEEN Adjetey Adjei (Trommelschule AKROWA)

In Erinnerung ihrer afrikanischen Wurzeln fertigte Ornella 5 Tongefäße für ihre ‚Vorstellung’ im Heine-Kunst-Kiosk an.

Töpfern

Töpfern ist etwas Kreatives, Sinnliches oder auch Entspannendes

 

Töpfern bedeutet etwas zu schaffen und mit dem Ton eins zu sein

 

Töpfern hat meinen Horizont erweitet und mich geprägt

 

Ein Gefäß wird geformt,

das beansprucht  Zeit und Geduld

 

Mit Geduld und Zeit wurde ich durch meine Mitmenschen geformt

 

Dadurch bin ich heute diese Frau

 

Jedes Gefäß steht für einen Moment in meinem Leben

 

Momente mit Höhen und Tiefen

 

 

 

 

 

 

© Ornella Gounon 2012

 

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Ornella Gounon ist 21 Jahre alt und mit acht Jahren
aus der Elfenbeinküste / Côte d`Ivoire nach Deutschland gekommen.
Mit ihrer Mutter und zwei Brüdern lebt sie in Wuppertal-Oberbarmen.
Das rechte Foto im Schaufenster hat sie aus Afrika mitgebracht:
als kleines Mädchen bemalt und geschmückt für den Muttertag.
Nach dem Abitur -im vergangenen Jahr- möchte sie Betriebswirtschaft studieren.

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"Ich bin hier und doch fort
Wuppertalerin und Ivoirienne
Tochter, Schwester, Individuum
Zwei Kulturen. Zwei Leben
Freundin, Schülerin, Individuum
Armut und Reichtum
Gesellschaftsschichten eines Lebens".

 

 

Eine Elfe zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk
Wichlinghauserstr. 29a, 42277 Wuppertal 

vom 11. November 2011 – 31. Dezember 2011

Eröffnung mit den Jugendlichen: Freitag, 11. November 16 Uhr

Installation von sieben arbeitsuchenden Jugendlichen unter der Leitung von SUSANNE KRAMPEN, Ölbergkönigin in Zusammenarbeit mit der VHS Gevelsberg nach einem Gedicht von Heinrich Heine


 
 

 

 

Dämmernd liegt der Sommerabend
Über Wald und grünen Wiesen;
Goldener Mond, im blauen Himmel,
Strahlt herunter, duftig labend.

An dem Bache zirpt die Grille,
und es regt sich in dem Wasser,
und der Wanderer hört ein Plätschern
Und ein Atmen in der Stille.

Dorten an dem Bach alleine,
Badet sich die schöne Elfe;
Arm und Nacken, weiß und lieblich,
Schimmern in dem Mondenscheine.

 

Heinrich Heine

 

 
A u s s t e l l u n g von Ruth Velser, eine Wuppertaler Künstlerin und Autorin

September - Oktober 2011
Wichlinghauser Straße 29a
42277 Wuppertal

Ruth Velser denkt mit "Harry Heinrich Henri Heine" an Deutschland in der Nacht von Oberbarmen...

 

Harry Heinrich Henri Heine

Bleiches Gespenst
+ in Begleitung
Ach, das Meer + die Salons
Denkt an Deutschland
In der Nacht von Oberbarmen
Aller Herren Länder
Hartz IV + Top
Damals die Reise
+ heute Wagen ohne Pferde
Hohe Häuser + kein Rauch
Aus den Schornsteinen
Frauen in Hosen
Wer hat das Sagen
+ immer noch das kleine Glück
Essen + Wohnen
„Rosen und Myrthen
Schönheit und Lust“
+ immer noch:
Die großen Kriege + Not
Virtuelles Geld über die Spieltische
+ das Meer steigt mit der Schuld
1 Sache der Ehre
Die Schrift von Babel
Längst an allen Mauern
Da wird ihm bang

                    © Ruth Velser 2011

 

Ruth Velser
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler bbk, Region Bergisch Land e.V.
Bergische Kunstgenossenschaft BKG
Gedok 

1953 in Bonn geboren
1986 – 1992  Kunstakademie Düsseldorf

Einzel- und Gruppenausstellungen
 

Veröffentlichungen:
2006, 2007, 2008, 2009, 2010  DER MONGOLE WARTET
Zeitschrift für Literatur und Kunst, Michael Arenz, Bochum

2008 CLOWNFISCH ‚Zerstörung’

2008 RONSDORFER KINDHEIT

2010 LIEBELEIN
Die besonderen Hefte, Nordpark-Verlag Alfred Miersch, Wuppertal

Kontakt: Tel  0202 / 464729

 
Angebot an alle: sich bei Barbara Held oder Boris Meißner zu melden, wenn bildnerische Umsetzungen und gedankliche Fortführungen von und mit und zu Heinrich-Heine eine Ausstellung in den beiden Schaufenstern gestattet: Fenstermaße: 2,30 x 1,90 m

Im Heine-Kunst-Kiosk, Wichlinghausen setzen wir beharrlich unsere Kunstaktionen fort und bieten, zunächst die beiden Schaufenster, als temporäre Projektionsfläche zur Auseinandersetzung an.

Gern wiederholen wir das Statement der Zwischennutzungsagentur, die den Kiosk früher "betreute" :
"Dieser Laden ist ein Raum für Neues, für Umbruch und Aufbruch."
 

E-Mail-Kontakt: barbaraheld@netic.de

E-Mail-Kontakt: boris@meissnerkunst.de


 

 

Chronologie unserer „Aktionen“ im Heine-Kunst-Kiosk: 

Heinrich Heine in Wichlinghausen
Eröffnung: Samstag, 28. März 2009         „Heinrich Heine in Wichlinghausen“
Finissage: Freitag, 26. Juni 2009 „Vorsicht Heine!“
Wuppertal-Wichlinghausen, Wichlinghauser Straße 29a -
Heine-Kunst- Kiosk
„DEUTSCH/DEUTSCHER ADLER NOVEMBER 1989 – NOVEMBER 2009“
09. November – 11. Dezember 2009 "20 Jahre Mauerfall 1989-2009"
Installation von BORIS MEISSNER
"Nicht nur die Vernunft von Jahrtausenden, auch ihr Wahnsinn bricht an uns aus. Gefährlich ist es, Erbe zu sein." (Nietzsche)
 

BRAUCHEN WIR HELDEN?
BARBARA HELD mit 24 Zeichnungen
12. Dezember 2009 bis 30. Januar 2010

WOVOR WIR UNS FÜRCHTEN  31. Januar bis 31. März 2010 im Heine-Kiosk, Wuppertal, Wichlinghauser Str. 29a:  Who's afraid of Angela M.? Who's afraid of Guido W.? Buchobjekte/Assemblagen BORIS MEISSNER

„VORWÄRTS, UND NICHT VERGESSEN…“ Fluchtpunkt SOLIDARITÄT
 "Auf ihr Völker dieser Erde, einigt euch in diesem Sinn: daß sie jetzt die eure werde und die große Nährerin. Vorwärts, und nicht vergessen..."

HELD/MEISSNER vom 01. Mai – 30. Juni 2010

Zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk
PETRA MOHR mit Text und Bild "CHOR" Acryl auf Leinwand 140 x 100 cm
vom 01. Juli – 31. August 2010

Zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk: RME STREUF: „STREUF STREIFT HEINE – HEINE STREIFT STREUF“ vom 01. September – 31. Oktober 2010 (www.streuf.de)

Zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk: DORIS OBERSCHACHTSIEK und KLASSE 4c der Städtischen Katholischen Grundschule Wichlinghausen: „Fuß gefasst“

vom 01. November – 15. Dezember 2010

Zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk  MEDYA C.: „ANGEKOMMEN IN WUPPERTAL“

vom 18. Dezember 2010 bis 25. Februar 2011

 

Projekte 2011:

„ANGEKOMMEN IN WUPPERTAL“ zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk  Rajmunda G.

Eine Graffiti-Aktion in Korrespondenz mit  Heine – Texten von ‚BIRNE’ Dominik Hebestreit

„Ungleicher Lohn für gleiche Arbeit“: ein Narrenkleid der Wuppertaler Künstlerin Ulla Schenkel (z.Zt. ausgestellt im Frauenmuseum Bonn).

Fortsetzung der Reihe: „Angekommen in Wuppertal

Bild und Text zu Heine von Ruth Velser, Autorin, Bildende Künstlerin

Hommage an Barbara Commandeur (zum 60. Geburtstag), einer bedeutenden Künstlerin und Schriftstellerin Wuppertals, die in der Seifenstraße wohnte.

usw.: Installationen, Texte, Bilder mit aktuellen Bezügen: Barbara Held und Boris Meißner mit Inszenierungen, Performances, tableaux vivants; Grenzüberschreitungen in Kooperation mit Literaten, TänzerInnen, MusikerInnen etc.

Barbara Held,
E-Mail-Kontakt: barbaraheld@netic.de

Internet: www.b-held-kunst.de

Boris Meißner,
E-Mail-Kontakt: boris@meissnerkunst.de

Internet: www.meissnerkunst.de


P r e s s e s t i m m e n
(Bilder anklicken!)

Fenster öffnen Fenster öffnen  
     

DAS IDEAL:
"Eine geheime Vorliebe für das,
wofür wir einstmals gekämpft und gelitten,
bleibt immer in unserem Herzen."
Heinrich Heine, 1797-1856

Zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk
42277 Wuppertal, Wichlinghauserstr. 29a
ab 01. März 2011 bis ca. Mitte Mai 2011
DOMINIK HEBESTREIT / Birne
die Kiosk-Graffiti-Aktion: DAS IDEAL
des Wuppertaler Künstlers www.big-birne.de


 

 

 


„ANGEKOMMEN in WUPPERTAL“

Zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk Juni-Juli 2011

Rajmunda Grdelaj

das „Angekommen in Wuppertal“ der 17-jährigen Kosovo-Albanerin in schwedisch und albanisch übersetzt

„Har kommit fram i Wuppertal“

„Kum mrri ne Wuppertal“

ist unter dem Textplakat zu lesen, auf dem Rajmunda die kurze Geschichte ihrer Familie schildert - mit der weisen Erkenntnis „Wo es mir gut geht, da ist mein Vaterland“.

Geboren in Schweden, zurück in den Kosovo, seit 11 Jahren in Wuppertal lebend, erzählt die Schülerin in dankbaren Worten hier ihre Geschichte des Ankommens in Wuppertal.

Im 2. Schaufenster, im Herzen des Doppeladlers, dem albanischen Staatswappen, beschreibt Rajmunda in nachdenklich-anrührender Gedichtform „ihr Wuppertal“.

2 Fotos, neben der Collage, illustrieren Rajmundas Beiträge:

ihre Ankunft in Wuppertal und eine Aufnahme mit ihrer Großmutter aus dem Kosovo.

Nach der Kurdin Medya Cesen, die zweite Jugendliche, die von Barbara Held und Boris Meißner im Heine-Kunst-Kiosk vorgestellt werden.

Großes Interesse der Wichlinghauser Bevölkerung – schon während der Installation dieser „Vorstellung“ – ermutigen Held und Meißner den Heine-Kunst-Kiosk als einen „Raum für Neues, für Umbruch und Aufbruch“ weiterhin  zu nutzen.

Mit Freude begrüßen Barbara Held und Boris Meißner die Zusage der Wuppertaler Künstlerin Ulla Schenkel, ihre Arbeit aus der MONETA-Ausstellung „Ungleicher Lohn für gleiche Arbeit“ im Frauenmuseum Bonn (2011) anschließend im Heine-Kunst-Kiosk vorzustellen.

© Meißner/Held 2011

 

Mein Name ist Rajmunda

und ich in  Wuppertal angekommen

Ich bin 17 Jahre alt, ein Mädchen, Tochter, Schwester, Kind, Abiturientin, Migrantin, Kosovarin, Muslimin, Start-Stipendiatin, Nachhilfelehrerin, Freundin, Bekannte, Verwandte, nett, freundlich und hilfsbereit.

Ich wurde in Schweden geboren, verbrachte gemeinsam mit meinen Großeltern, meiner Mutter und meinem älteren Bruder 6 gemeinsame Jahre im Kosovo und lebe nun seit 11 Jahren  in Wuppertal.

Grund dafür, das ich hier lebe, ist, dass mein Vater, der  3 Jahre vor uns  nach Deutschland zugewandert  ist und meine Mutter sich dafür ent-schieden, ein neues Leben hier in Deutschland zu beginnen.

Zu dieser Zeit  herrschte Krieg zwischen Kosovo und Serbien. Sie sahen keine anderen Möglichkeiten auf ein Leben mit Perspektiven und ohne Angst.

Zunächst war ich sehr skeptisch, auf das was mich erwarten würde, jedoch auch sehr neugierig, Neues erleben zu können.

In Deutschland angekommen änderte sich plötzlich alles. Nichts glich dem, was ich gewohnt war. Ich  hatte große Schwierigkeiten, mit dem  was um mich geschah, umzugehen, da ich  noch sehr jung war und mir das einzige weggenommen wurde voran ich festhalten konnte, mein alltägliches Leben.

Innerhalb  weniger Monate lernte ich die deutsche Sprache so, dass ich mich gut verständigen konnte.

Mit dem Älterwerden stellte ich fest, dass das Leben, das ich hier leben darf, keine Strafe ist, wie ich  zu Beginn dachte, sondern ein Privileg . Denn  nicht jedem  wird  die Möglichkeit, sich in einem fremden Land oder auch einer Stadt so frei entfalten zu können geboten, wie  es mir gestattet wurde.  So bin ich sehr glücklich,  mein Leben hier verbringen zu dürfen.

Das Wort Heimat verweist in erster Linie auf eine positive Beziehung zwischen Menschen und Raum. Heimat kann Landschaft meinen, aber auch sich auf ein Dorf oder ein Land beziehen. Menschen können auch außerhalb des Ortes, wo sie geboren wurden oder aufgewachsen sind, sich heimisch fühlen.

Der lateinische Spruch: „Ubi bene, ibi patria“ (Wo es mir gut geht, da ist mein Vaterland, meine Heimat), zeigt, dass Wuppertal für mich meine zweite Heimat geworden ist, denn außerhalb von Kosovo fühle ich mich nur hier wohl.

© Rajmunda Grdelaj 2011
 

 

Zu Gast im Heine-Kunst-Kiosk"
Wichlinghauser Str. 29 a
vom 15. Juli - 31. August 2011 ..
Ulla Schenkel, die Grande Dame der Wuppertaler Künstlerinnen
Gleiche Arbeit - Ungleicher Lohn "NARRENKLEID"


NARRENKLEID
1971 - 2010 

Gleiche Arbeit – ungleicher Lohn“

Linoldruck auf Nylonseide von 1971
aufgenäht auf verschlissene und zusammengenähte Seidenstücke
Schmuck, Glöckchen, Christbaumschmuck
185 x 150 cm

 

2010:
Frauen verdienen 23,2% weniger als Männer in Deutschland
Frauen verdienen 18 % weniger als Männer in Europa

 

Ulla Schenkel
1939 in Wuppertal geboren
Studium an der Werkkunstschule Wuppertal
An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
und an der Kunstakademie Wien.
Seit 1961 Malerei, Grafik, Installation, Theaterprojekte, Kunst im Öffentlichen Raum, Kunstaktionen, kulturpolitisches Engagement
Miterfinderin des Gabriele-Münter-Preises
1976 Preis des Realismusstudios der  NGBK Berlin
1994 Erster Preis  des Kunstvereins Eisenturm Mainz
Viele Einzelausstellungen und Teilnahme an zahlreichen interessanten Projekten

 

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